Catching Elephant is a theme by Andy Taylor
übrigens: ich bin wieder hier. geknickt, aber ungebrochen. nicht mehr zu retten, aber irgendwie irgendwo angekommen.
tag 1, die bilanz: mittelmäßige party, nerviges psycho-rumgetue inklusive erster enttäuschung des jahres, heißes bad. status: fucking hell.
ich hab eine tasche voller spritzen, einen set messer und einen rucksack voller schreibsachen. das könnte eine gute nacht werden.
“Come Undone” by Robbie Williams is my new jam. Listen: http://t.co/EcDKeLfo #thisismyjam
innerhalb der letzten woche gab mein macbook den geist auf, mein ipad wurde von einem unachtsamen nerd vernichtet und meine lieblingsfüllfeder verschwand.
langsam wird der lebenswille knapp.
ich habe fast 30 jahre damit verbracht, die verfehlungen meines umfeldes zu erleiden, und zwar so heftig und durchgängig, dass jeder hedonistische rundumschlag, den ich tat, kaum mehr als schadensbegrenzung war.
die wenigen momente echter freude, die mir zuteil wurden, waren hart erkämpft und bitter bezahlt.
aus. schluss. basta.
das leben schuldet mir eine extraportion glück, und die werde ich mir jetzt mit allen mir zur verfügung stehenden mitteln holen - weil ich es mir wert bin.
ich gönne mir 30 gute jahre, und wenn ich 60 bin, werden das universum und ich quitt sein - danach dürfen die würfel fallen, wie sie wünschen.
zeit, zu leben.
es war viel zu erleben die vergangenen tage, viel zu überleben, darum war es hier still, jetzt folgt die abarbeitung. die verarbeitung. etwa davon, dass wieder ein mensch in meinem umfeld vom wahnsinn umgerissen wurde.
sie empfindet nur noch angst, wo freundschaften waren, ihre wahrnehmung ist eine verzerrte paroidie des einst so scharfen verstandes, und wir haben ihre spur verloren - momentan irrt sie irgendwo zwischen salzburg und paris durch die welt, ihr leben, die nacht, immer auf der suche nach einer rettung, die sie nicht annehmen kann.
da, wo sie jetzt treibt, war ich wohl vergangenen frühling, und das zurückrudern ist unglaublich schwer, aber machbar, darum verzichte ich auch auf die sonst relativ etablierte panik. verdanken kann ich diese ruhe einer bedeutsamen zufallsbekanntschaft, wie so vieles in meinem leben.
menschen kommen, menschen gehen, vielleicht ein stolpern, ein versehen. aber solange es vertrauen gibt, kann sie, wird sie eines tages zurück kommen.
ich glaub an dich, steffi.